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Kategorie: Microsoft

Umstellen, wie im ActiveDirectory Anzeigenamen gebildet werden

Wenn man auf einem Windows Server, der als DomainController fungiert, einen neuen Benutzer anlegt, dann wird dessen Anzeigename aus dem Vor- und dem Nachnamen nach dem Schema „VORNAME NACHNAME“ gebildet. Will man dies z.B. auf „NACHNAME, VORNAME“ oder „VORNAME NACHNAME (DEPARTMENT)“ umstellen, so muss man folgende Schritte gehen:

  • Über „Start“ / „Verwaltung“ den „ADSI-Editor“ starten
  • Rechtsklick auf „ADSI-Editor“ / „Verbindung herstellen…“
  • Bei den Verbindungseinstellungen „Bekannten Namenskontext auswählen“ den Punkt „Konfiguration“ auswählen und den Dialog mit „OK“ schliessen
  • In der Baumstruktur zu „Konfiguration / CN=Configuration,DC=DOMAIN,DC=LOCAL / CN=DisplaySpecifiers / CN=407“ navigieren (407 steht für Deutsch, bei einem englischen System muss 409 gewählt werden
  • „CN=user-display“ mit einem Doppelklick öffnen
  • Den Wert „createDialog“ bearbeiten
  • Für das Schema „NACHNAME, VORNAME“ muss z.B. „%<sn>, %<givenName>“ eingetragen werden
  • Mit „OK“ bestätigen und den ADSI-Editor schliessen
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Safe Mode / Abgesicherter Modus und co. in Windows 8 Developer Preview

Wer kennt das nicht? Irgendwas an der Konfiguration geändert, reboot – und schon startet das System nicht mehr sauber. Bis Windows 7 konnte man immerhin durch drücken von F8 während des Bootvorganges ein Auswahlmenü aufrufen, in dem man u.a. den „Abgesicherten Modus“ oder notfalls auch die „Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration“ auswählen konnte, um damit das System wieder zu starten.

Nun das Problem: Drückt man bei Windows 8 bzw. bei Windows Developer Preview die F8-Taste, kommt statt der bekannten Auswahl eine grafische Reperaturkonsole, die aber weder den abgesicherten Modus noch die LastKnwonGood anbietet. Um diese zu bekommen gibt es 2 Möglichkeiten:

– Booteintrag erzeugen, der den abgesicherten Modus startet (siehe hier: http://www.winvistaside.de/forum/index.php?showtopic=3940)

oder viel einfacher:

– Beim Start statt wie bisher nur [F8] zu drücken einfach [SHIFT] + [F8] drücken!

Danach öffnet sich das gewohnte Textmenü…

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Exchange Server aus Domäne entfernen – auf die harte Tour

Offiziell wird von MS das Entfernen eines Exchange-Servers nur durch dessen Deinstallation unterstützt.

Ein mögliches Szenario, in dem die händische Entfernung dennoch notwendig sein kann, ist aber recht schnell umschrieben: Beim Update bzw. einer Versions-Migration ist etwas schief gegangen und die Exchange-Installation eines Exchange-Servers ist defekt. In der Exchange-Verwaltungskonsole der anderen Server taucht er aber weiterhin auf und ist Bestandteil des ActiveDirectoy – das kann zu Problemen führen. Hier hilft es auch nichts, den Server aus der Domäne zu entfernen oder gar sein Computerkonto zu löschen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass einer der Mailserver (z.B. physikalisch) defekt ist, und smit nicht mehr sauber deinstalliert werden kann.

Also muss eine Lösung her. Die (in meinen Augen) einfachste ist die Verwendung des ADSI-Editors. Dazu startet man eine mmc (Start -> Ausführen -> mmc) und fügt das Snap-In für den ADSI-Editor hinzu (Datei -> Snap-In hinzufügen / entfernen).  Dort muss man mit einem Rechtsklick auf „ADSI-Editor“ eine Verbindung zu dem entsprechenden Domänencontroller herstellen und als Namenskontext „Konfiguration“ auswählen.

Hier muss man nur zu folgendem Zweig navigieren:

  • CN=Configuration,DC=DOMAIN,DC=NAME
    • CN=Services
      • CN=Microsoft Exchange
        • CN=NAME
          • CN=Exchange Administrative  Group
            • CN=Servers

Dort sind nun alle Exchange-Server, die im AD bekannt sind, aufgelistet. Derjenige, der entfernt werden soll, kann hier einfach entfernt werden und taucht dann z.B. in der Exchange Verwaltungskonsole nicht mehr auf.

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Windows 7 als VHD installieren und sowohl nativ als auch in Hyper-V booten

Wenn man eine Windows 7 Installation sowohl nativ als auch in Hyper-V innerhalb eines Server 2008 R2 nutzen will, dann muss man folgendermaßen vorgehen, um am Ende ein und dieselbe Installation auf beide Arten booten zu können:

  • Windows Server 2008 R2 installieren
  • Mit Windows-7 DVD neustarten, Installation starten
  • Mittels [Shift]+[F10] die Commandshell öffnen
  • „diskpart“ starten
    • „create vdisk file=“C:\win7.vhd“ type=expandable maximum=120000″  (für eine 120GB VHD)
    • „select vdisk file=“c:\wim7.vhd““
    • „attach vdisk“
    • „exit“
  • Nun ist die vDisk bei der Auswahl des Zieldatenträgers für die Windows-7-Installation auswählbar
  • Nachdem die Installation durchgelaufen ist, wird ein zweiter Eintrag im Bootmenü erzeugt
  • Nun wieder Server 2008 booten, Hyper-V-Rolle installieren, neustarten
  • Server 2008 booten, Commandshell öffnen
    • diskpart
      • „select vdisk file=“C:\win7.vhd“
      • attach vdisk
      • select part 1
      • active
      • assign letter=V
      • exit
    • Im Commandshell nach V:\Windows\System32 wechseln
      • „bcdboot.exe V:\Windows /s V:\“
      • „bcdedit /store V:\boot\BCD /set {bootmgr} device boot“
      • „bcdedit /store V:\boot\BCD /set {default} device boot“
      • „bcdedit /store V:\boot\BCD /set {default} osdevice boot“
    • Wieder zurück nach C:\
    • diskpart
      • select vdisk file=“C:\Win7.vhd“
      • detach vdisk
      • exit
  • Server 2008 booten, dort im Hyper-V eine neue virtuelle Maschine erzeugen, als Festplatte die win7.vhd auswählen
  • Diese Maschine kann nun aus Hyper-V oder nativ beim starten des physischen Rechners gebootet werden
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Windows 7 Home Premium für 50,-

Wie viele Internetseiten berichten, wird Microsoft sein neues Betriebssystem „Windows 7“ in der Version Home Premium im Vorverkauf für 50,- anbieten – im Vergleich zum Preis nach Martkeinführung im Oktober 2009 (ca. 120 Euro) ein echtes Schnäppchen und damit eine fast schon einmalige Gelegenheit, auf ein neues Betriebssystem günstig umzusteigen. Details siehe http://www.heise.de/newsticker/Windows-7-fuer-50-Euro-vorbestellen–/meldung/141120

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iFilter für PDF auf Sharepoint installieren

Folgende Anleitung dazu hab ich gefunden:

Here are the instructions for installing the PDF IFilter 6.0 on a SharePoint 2007 server to allow PDF files to be indexed (full text) by the Search and for the icon to be shown next to PDF documents.

1. Download Adobe PDF IFilter 6.0
2. Stop the IIS Admin service: Start -> Run -> services.msc -> IIS Admin Service -> Stop
3. Run the Adobe PDF IFilter 6.0 Setup program to install the filter on the server.
4. Copy the ICPDF.GIF file to „C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\12\Template\Images“
5. Edit the file C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web server extensions\60\Template\Xml\DOCICON.XML
1. Add an entry for the .pdf extension.
<Mapping Key=“pdf“ Value=“icpdf.gif“/>
6. Perform an iisreset or recycle the SharePoint Application Pools
7. Add the .pdf file type to the index list:
1. Go to Central Administration, then to the Shared Services Administration Web of the current SSP, go to Search Settings and next to File Type
2. Add a new file type pdf
8. Perform a Full Update on the Search content indexes

Hinweis: Das gif-File ist das pdf-Icon, welches man im Netz bekommt. Sollte es anders heissen, muss der Name dementsprechend auch in der XML-Datei anders eingetragen werden.

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Vista Aktivierungsproblem (Volumenlizenz u.ä.)

Ich habe heute versucht, meine Vista-Maschine nach längerem mal wieder zu starten. Da springt mich die Meldung an, das meine Windows-Version nicht aktiviert sei. Also wollte ich sie halt aktivieren. Da bekomme ich die Meldung

Code: 0×8007232B
Description:
DNS name does not exist

Und was nun? Nun habe ich einfach mal eine Neueingabe des Keys versucht, und vorher mal einfach das Netzwerkkabel abgezogen. Dann meldet Vista, das keine Internetverbindung besteht. Über die alternativen Aktivierungsmethoden kann man auch endlich die Telefonaktivierung wählen, also angerufen, Key eingegeben, Aktivierungscode erhalten, eingegeben, neustart, fertig! Mal sehen, wann mich die Aktivierung das nächste mal nervt…

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Windows Vista TCP Receive Window Auto-Tuning

Windows Vista beinhaltet ein Feature (welches zwar nicht neu, aber in Vista das erstemal standardmäßig aktiviert ist), welches die Paketgröße von Antwortpaketen im TCP-Verkehr automatisch anpasst. Dies bringt viele Netzwerkgeräte, vor allem aber Statefull-Packet-Inspektion (SPI) – Firewalls aus dem Tritt. Um Probleme zu vermeiden, kann man dieses Feature einfach abschalten:

Als Administrator muss der folgende Befehl ausgeführt werden und anschliessend der PC neugestartet werden:

netsh interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Um das Feature wieder zu aktivieren gibt man folgenden Befehl ein:

netsh interface tcp set global autotuninglevel=normal

Den Status kann man so überprüfen:

netsh interface tcp show global

Das Ergebnis sieht dann z.B. so aus:

TCP Global Parameters
_____________________

Receive-Side Scaling State                 : enabled
Chimney Offload State                      : enabled
Receive Window Auto-Tuning Level           : disabled
Add-On Congestion Control Provider         : ctcp
ECN Capability                             : disabled
RFC 1323 Timestamps                        : disabled
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